3.000 Euro für historische Klarheit in Reinfeld
Es geht um unseren ehemaligen Bürgermeister Hingst, der von 1955 bis 1969 in Reinfeld im Amt war.
Zu seiner Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus stehen Fragen im Raum. Es gibt Hinweise, die bislang nicht wissenschaftlich und strafrechtlich aufgearbeitet wurden. So soll er verantwortlich für den Tod eines Jüdischen Mitbürgers gewesen sein, konnte sich der Verfolgung entziehen und wurde zum Bürgermeister der Stadt Reinfeld gewählt.
Als Stadt dürfen wir das nicht ignorieren.
Ich bin Antifaschist – aber hier geht es auch um historische Verantwortung und um Transparenz gegenüber der Stadtgesellschaft.
Gerade in einer Zeit, in der rechtsextreme Ideologien wieder an Einfluss gewinnen, braucht es eine klare und ehrliche Aufarbeitung unserer lokalen Geschichte.
Ein unabhängiges wissenschaftliches Angebot liegt vor.
Archivarbeit. Quellenprüfung. Historische Einordnung.
Kosten: 3.000 Euro.
Nicht für eine Kampagne.
Nicht für eine Vorverurteilung.
Sondern für überprüfbare Fakten.
Wenn sich die Hinweise nicht bestätigen, stärkt das Vertrauen.
Wenn es belastbare Erkenntnisse gibt, gehören sie offen benannt.
Reinfeld verdient Klarheit über seine Geschichte.
Transparenz ist keine Anklage.
Sie ist demokratische Pflicht.
Auf Anfrage bekommt Ihr das wissenschaftliche Angebot für diesen Betrag!

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